Machbarkeitsstudie: Klärschlammüberleitung zum benachbarten Kraftwerk

Der getrocknete Klärschlamm wird zum Teil direkt nach der Entwässerung (kombiniert mit TDH) oder wie hier aus dem Lager verladen

Das Problem:

Heute wird der entwässerte Klärschlamm noch über hunderte von Kilometern zur Entsorgung gefahren. Nach den Vorgaben der Klärschlammverordnung vom 27. September 2017 muss mittelfristig eine thermische Entsorgung des Klärschlamms mit (langfristiger) Phosphorrückgewinnung vorgenommen werden.

Die Lösung:

Vor diesem Hintergrund war es naheliegend, dass sich der AmperVerband und das Gemeinsame Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft, A.ö.R. der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau – als Betreiber des benachbarten Abfallheizkraftwerks – darüber verständigten, in einem ersten Schritt die technische Realisierung der Überführung des Klärschlamms in das benachbarte Abfallheizkraftwerk (zum Zwecke der Mitverbrennung) untersuchen zu lassen.

Untersucht wurden:

  • Übernahme des entwässerten Klärschlamms mit LKW und Transport auf der Straße
  • Transport des entwässerten Klärschlamms mit Transportband, etc.
  • Pumpen des teilentwässerten Klärschlamms in das AHKW

Auftraggeber:

AmperVerband, Olching und GfA – Gemeinsames Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft, A.ö.R.

Zeitraum:

2018

ia GmbH