Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Leistungssteigerung des Annahmebereichs der AVA Velsen

Das Problem:

Die AVA Velsen dient zur Übernahme der Restabfallanlieferungen aus dem gesamten Gebiet des Saarlands sowie auch zur Annahme von privaten Anlieferungen aus dem näheren Umkreis. Da aktuell am Standort der AVA Velsen neben dem Abfallheizkraftwerk die Errichtung eines Biomassezentrums in Planung ist und damit zusätzliche Fahrzeuge den Eingangsbereich passieren werden, soll gezielt die den Anlagen vorgelagerte Infrastruktur sowie die Arbeitsabläufe bei der Annahme und Verwiegung der Abfälle bis zur Einbringung in den Bunker, die internen Prozesse der Datenerfassung sowie ein Kleinanlieferbereich als mögliche Alternative überprüft werden.

Die Lösung:

Die Überlegungen zur Leistungssteigerung des Annahmebereichs der AVA Velsen werden zunächst mit der Idee der Auslagerung des Kleinanlieferbereichs angegangen.

Die Einrichtung eines separaten Annahmebereichs für Kleinanlieferungen außerhalb des Betriebsgeländes der AVA Velsen bringt neben den erwähnten Möglichkeiten der Entzerrung der Verkehrsströme und sicherheitstechnischer Verbesserungen eine Reihe weiterer Vorteile.

Durch die Bereitstellung einer separaten Ein- und Ausfahrt für externe Logistikfahrzeuge kann für diesen Verkehrsstrom ein Einbahnverkehr eingerichtet werden. Der Wendekreis ist infolgedessen nur mehr für interne Logistikfahrzeuge (ohne Anhänger) erforderlich und kann daher erheblich auf 9,00 m reduziert werden (siehe Darstellung oben).

Auftraggeber:

AVA Velsen GmbH/ Entsorgungsverband Saar (EVS)

Zeitraum:

Mai 2021 – ca. Frühjahr 2022